SKAGEN – immer wieder reizvoll

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Skagen ist immer wieder eine Reise wert!

„Skagen  ist die nördlichste Stadt Dänemarks, juristisch aber keine eigenständige Gemeinde mehr. Die bedeutende Hafenstadt, die zugleich auch ein gut besuchtes Seebad ist, liegt an der Nordspitze von Jütland und kann touristisch auf lange Sandstrände verweisen. Die Stadt zählt 8003 Einwohner (Stand 1. Januar 2019)  und liegt in der Kommune Frederikshavn, Region Nordjylland. Der Hafen, Skagen Havn, ist der größte Fischereihafen des Landes.

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Seglerhafen Skagen

Seinen internationalen Rang verdankt der Ort jedoch den Skagen-Malern, einer Gruppe überwiegend skandinavischer Künstler, die den Fischerort Ende des 19. Jahrhunderts zu ihrem Sommerrefugium machten.

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Skagen Museum

Die Gegend um Skagen ist auch heute noch malerisch.

 

 

Das Stadtbild wird von kleinen, ocker verputzten Häusern mit roten Ziegeldächern bestimmt. Ihre weißen Dachfugen dienten den Fischern als Landmarken…“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Skagen

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Skt. Hans-Feier in Skagen

Der Höhepunkt unseres aufenthalts in Skagen war in diesem Jahr eindeutig die Sankt Hans Feier.

Das Johannisfeuer in Skagen, der Skt. Hans Abend,  ist ein Abend mit stolzen Traditionen. Jedes Jahr treffen sich tausende von Menschen am Sønderstrand von Skagen beim alten Kippfeuer.
Traditionen:
Der Skt. Hans Abend wurde seit Jahrhunderten im Norden mit einem großen Feuer gefeiert. Auch in Skagen loderten die Feuer auf den Hügeln der Umgebung, am Strand und in den Dünen. Künstler, die nach Skagen am Ende des 18 Jahrhunderts kamen, halfen dabei, extra Fest und Fahrt in die Feierlichkeiten zu bringen. P.S. Krøyer´s letztes Gruppenportrait, welches nach mehreren Jahren Vorarbeit signiert und auf das Jahr 1906 datiert wurde, ist „Skt. Hans Feuer am Strand von Skagen“. Hier sind Künstler und Einheimische in perfekter Harmonie portraitiert. Badegäste und Urlauber aus der Stadt schlossen sich an den großen Kreis von Menschen rund um das Feuer, die sich zur Mitsommernacht trafen. Man hielt sich in der Nähe des Feuers auf, am Strand, in den Dünen und Segelboote ankerten unweit des Feuers auf dem Meer. Am Sønderstrand, wo nun Brøndums Anneks liegt, wohnte einst der böhmischer Schuhmacher Josef Bonatzy, in einer bemerkenswerten Idylle zusammen mit unzähligen Hühnern und Flöhen. Als er im Jahre 1913 verstarb, wurde seine Hütte am Skt. Hans Abend abgefackelt. Zur gleichen Zeit wurde die Tradition einer Feuerrede eingeführt, welche damals vom Stadtkämmerer Johan Brodersen gehalten wurde. Ab dem Jahre 1914 war die Skagen-Turistvereinigung am Anzünden des Johannisfeuers beteiligt. Noch einige weitere Jahre hatten Fräulein Høgenhaug, Karsten Petersen, Søren Folden, Degn Brøndum und andere Hotel- und Pensionsbesitzer deren eigenes Feuer am Sønderstrand, manchmal mit Live-Musik und abschließendem Festfeuerwerk. Zur ersten Mitsommernacht nach der Befreiung, wurde besonders viel aus den Feierlichkeiten gemacht. 3000 Menschen folgten einer historischen Prozession, rückwärts Wettlauf, Blind-Boxen und anderen harmlosen Scherzen vor dem Feuer.
Die Feuerrede wurde damals vom Amtmann Allan Heilmann gehalten. Zu den Festlichkeiten am Skt. Hans Abend gehört die Inbetriebnahme des Kippfeuers. Die erste Rekonstruktion des Kippfeuers wurde im Jahre 1913 zu Skagens 500 jährigem Kaufstadtjubiläum erstellt. Doch diese Rekonstruktion stand nur für kurze Zeit. Skagens Rotary Club übernahm im Jahr 1958 die Initiative zu einer neuen Rekonstruktion, die auf dem „Fyrbakken“ aufgestellt wurde.

Holger Drachmanns Lied „Erinnerung“ und „Mitsommer Ballade“ aus dem fünften Akt von „Es war einmal“ gehören auch zum Skt. Hans Abend in Skagen. Obwohl das Johannisfeuer am Sønderstrand das einzige offizielle Feuer der Stadt ist, sind immer noch Feuer in anderen Ecken der Gegend zu finden: Gl. Skagen/Højen, Hulsig, Skiveren und Aalbæk.
Textquelle: https://www.toppenafdanmark.de/de/johannisfeuer-skagen-gdk640849

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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